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Was dein Körper während deiner Periode verlangt – und warum das Sinn ergibt

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Was dein Körper während deiner Periode verlangt – und warum das Sinn ergibt

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Viele Menschen bemerken während ihrer Periode starken Heißhunger und fühlen sich deswegen oft schuldig. Die Wissenschaft zeigt jedoch, dass diese Gelüste nicht zufällig sind. Sie stehen in engem Zusammenhang mit hormonellen Schwankungen und dem sich ändernden Nährstoffbedarf des Körpers während des Menstruationszyklus.


In den Tagen vor und während der Menstruation sinkt der Östrogenspiegel, während das Progesteron schwankt. Diese Veränderungen beeinflussen die Blutzuckerregulierung und chemische Botenstoffe im Gehirn wie Serotonin. Wenn der Serotoninspiegel sinkt, sucht der Körper ganz natürlich nach schnellen Quellen für Wohlbefinden und Energie, was den Heißhunger auf Kohlenhydrate und süße Lebensmittel erklärt.


Eisen ist ein weiterer Schlüsselfaktor. Die Menstruationsblutung führt zu einem vorübergehenden Eisenverlust, insbesondere bei Personen mit stärkeren Blutungen. Eisenreiche Lebensmittel wie Blattgemüse, Hülsenfrüchte und bestimmte tierische Produkte helfen dabei, den natürlichen Regenerationsprozess des Körpers zu unterstützen. Dies ist ein Grund, warum sich viele Menschen während ihrer Periode zu herzhaften oder deftigen Mahlzeiten hingezogen fühlen.


Magnesium spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Studien zeigen, dass Magnesium die Muskelentspannung und das Gleichgewicht des Nervensystems unterstützt. Während der Menstruation kann der Magnesiumspiegel sinken, was zu Krämpfen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen beitragen kann. Lebensmittel wie Nüsse, Samen, Vollkornprodukte und dunkle Schokolade enthalten von Natur aus Magnesium und werden zu dieser Zeit häufig begehrt.


Die Flüssigkeitszufuhr wird oft übersehen. Hormonelle Veränderungen können den Flüssigkeitshaushalt beeinflussen und zu Blähungen oder Wassereinlagerungen führen. Ausreichend Wasser zu trinken und wasserreiche Lebensmittel zu verzehren, hilft dem Körper, sich effizienter zu regulieren.


Manche Lebensmittel mögen zwar tröstlich wirken, können aber bestimmte Symptome verstärken. Hochverarbeitete Lebensmittel mit viel Salz oder Zucker können Blähungen verstärken oder zu einem Energieabfall führen. Das bedeutet nicht, dass sie komplett vermieden werden müssen, aber Achtsamkeit hilft dabei, ein Gleichgewicht zu finden.


Das Verständnis für diesen Heißhunger nimmt dem Essen während der Periode das Stigma von „gut“ oder „schlecht“. Auf den eigenen Körper zu hören und zu beobachten, wie man sich nach verschiedenen Lebensmitteln fühlt, unterstützt ein gesünderes Zyklus-Tracking und das allgemeine Wohlbefinden.

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